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News - Innensanierung der Dorfkirche bewilligt

Der Gemeinderat hat für die Sanierung der reformierten Kirche einen gebundenen Kredit über netto 2,6 Mio. Franken vorgesehen. Dem Einwohnerrat beantragt er zudem einen ergänzenden Kredit von brutto rund 1,7 Mio. Franken für den Ersatz und die Erweiterung von Nebenanlagen.

Der Einwohnerrat hatte das Geschäft am 20. September 2017 erstmals behandelt und Anpassungen gefordert. Der Gemeinderat solle das Kreditbegehren in einen gebundenen und einen nicht gebundenen Teil aufteilen. Zudem sollten beim nicht gebundenen Teil eine genug grosse WC-Anlage, die externe Lagerung oder Miete der Bühnenelemente und die Realisierung des Nebengebäudes allein durch die Kirchgemeinde geprüft werden.

Innensanierung ist unbestritten

Entsprechend hat der Gemeinderat die offenen Fragen geklärt und die gebundenen Kosten des Geschäfts ermittelt. Eine Ausgabe ist dann gebunden, wenn sachlich, zeitlich und örtlich kein erheblicher Handlungsspielraum hinsichtlich der Realisierung des Vorhabens besteht. Dies trifft bei der Dorfkirche für die Innensanierung, die bestehenden aber nicht mehr genügenden unterirdischen Lagerräume samt WC-Anlage, den behindertengerechten Zugang und in diesem Zusammenhang die Versetzung des Soldatendenkmals und die Gestaltung der Umgebung zu. Er beantragt dem Einwohnerrat, in dessen Zuständigkeit das Geschäft übergegangen ist, die Ermächtigung, die dafür vorgesehenen gebundenen 5,135 Mio. brutto oder 2,6 Mio. Franken netto in eigener Regie beschliessen zu können.

Dem Einwohnerrat legt er zudem die nicht gebundenen Kosten von brutto rund 1,7 Mio. Franken zum Entscheid vor. Darin enthalten sind das Nebengebäude mit multifunktional nutzbarem Aufenthaltsraum, Teeküche und Garderobe, neue, auch behindertengerechte WC-Anlagen und im Untergeschoss die Erweiterung der Lagerräume mit Aufzug.

Kirchgemeinde übernimmt einen Drittel

Die Brutto-Gesamtkosten für das Projekt betragen 6,8 Mio. Franken. Darin enthalten ist der bereits bewilligte Projektierungskredit. Ebenfalls abgerechnet werden können der Anteil der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde von einem Drittel der Projektkosten (ca. 1,5 Mio. Franken) sowie die Denkmalpflegebeiträge und die Entnahme aus dem Unterhaltsfonds der Kirche von je rund 1 Mio. Franken. Für die Gemeinde verbleibt somit ein Nettoanteil von insgesamt ca. 3,2 Mio. Franken. Zur Finanzierung von Teilen des Nebengebäudes wurden Gespräche mit Dritten geführt. Beiträge von diesen würden zu einer Reduktion der nicht gebundenen Projektkosten führen. Das Geschäft ist für die Parlamentssitzung vom 26. September vorgesehen und untersteht dem fakultativen Referendum.

Eine Kirche für alle

Die Dorfkirche ist der grösste Veranstaltungsraum im Herzen von Herisau und wird jährlich von rund 20‘000 Besucherinnen und Besuchern vielseitig genutzt: neben den kirchlichen Anlässen wird sie mehrheitlich für verschiedenste weltliche Veranstaltungen genutzt wie Konzerte, militärische Brevetierungsfeiern und andere Festivitäten. 57 Jahre nach der letzten Innensanierung ist es höchste Zeit, substanzerhaltende Massnahmen zu treffen. So zersetzt sich die Deckputzschicht, die Verschmutzung ist auf allen Oberflächen hoch und die technischen Anlagen sind veraltet. Der Unterhalt sowie die Amortisation der geplanten Investitionen werden gemäss Vertrag von der Gemeinde als Besitzerin der Kirche zu zwei Dritteln und von der Kirchgemeinde zu einem Drittel getragen.


Die evangelische Kirche.
Die evangelische Kirche.

Dokument GR-MM-Dorfkirche_2_Stand_21.6..pdf (pdf, 62.1 kB)


Datum der Neuigkeit 31. Aug. 2018
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