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Gemeindepräsidien sind für Bahnhof Herisau

Erreichbarkeit fördern heisst den Kanton fördern. Mobilität bewegt uns alle! Die Gemeindepräsidienkonferenz Appenzell A.Rh. zeigt sich solidarisch mit dem «Generationenprojekt Bahnhof Herisau» sowie der Entwicklung der Mobilität im ganzen Kanton.

Am 27. September 2020 stimmt die Ausserrhoder Bevölkerung über den Kredit für den neuen Bahnhof-Kreisel in Herisau ab. Gleichentags entscheiden die Herisauerinnen und Herisauer über den Baukredit für den neuen Bahnhofplatz mit Bushof. Beides sind Projekte in einer Reihe von Vorhaben, welche die Mobilität und den öffentlichen Verkehr und damit auch die Standortattraktivität des ganzen Kantons in den nächsten Jahren positiv beeinflussen. Darum zeigen sich die Gemeindepräsidien des Kantons Appenzell A.Rh. solidarisch und unterstützen die zukunftsweisenden Mobilitätsprojekte im ganzen Kanton.

Das Kantons- und das Gemeindeprojekt am Bahnhof Herisau sind Bauprojekte in einer Reihe von weiteren Verkehrs- und Mobilitätsprojekten von kantonaler Bedeutung. Erwähnt seien der Ersatz der baufälligen Brücke Zweibrücken auf der Strecke Speicher – Rehetobel (2021 / 2022) und der Liebeggtunnel St. Gallen – Teufen, welcher im Rahmen der Engpassbeseitigung St. Gallen erstellt werden soll (Bauzeit 2030 - 2037). Gleichzeitig stehen auch in den Gemeinden Teufen mit dem Bahnausbau und in Heiden mit dem Bahn- und Bushof ÖV-Projekte im Fokus, welche die Erschliessungsqualität und Standortattraktivität nicht nur lokal, sondern regional und kantonal positiv entwickeln. Schlussendlich profitieren alle im Kanton von diesen Vorhaben, wie dies auch bei früheren Projekten wie der Durchmesserlinie oder der Umfahrung Teufen schon der Fall war.

Die Gemeindepräsidien des Kantons Appenzell A.Rh. setzen sich daher dafür ein, dass die Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden und damit auch die Standortgunst des ganzen Kantons unter Berücksichtigung der hohen Belastung des Verkehrsraums St. Gallen - Appenzell A.Rh. auch in Zukunft gewahrt und verbessert werden kann. Dabei kommt der Förderung sowohl des strassengebundenen, wie auch des schienengebundenen öffentlichen Verkehrs eine zentrale und zukunftsweisende Bedeutung zu. Dem Bahnhofprojekt Herisau kommt bezüglich Verkehrsdrehscheibenfunktion und Einbindung aller Verkehrsmittel Vorzeigecharakter zu. Von der Entflechtung und Neuordnung profitieren nicht zuletzt auch die Autofahrenden und der Fuss- und Veloverkehr.

Die Gemeindepräsidien sind sich einig, dass die gute Erreichbarkeit für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Kantons von grosser Wichtigkeit ist. Die Erreichbarkeit und die Entwicklung des Wohnungs- und Geschäftsflächenmarktes stehen dabei in direkter Abhängigkeit zueinander. Bei allen Veränderungen der Mobilitätsformen sind die Gemeindepräsidien überzeugt, dass der öffentliche Verkehr dabei eine Schlüsselrolle spielt. Bei der Weiterentwicklung dürfen daher kommunale Grenzen keine Rolle spielen. Alle Projekte haben ihre Wichtigkeit und sind in einem Gesamtzusammenhang zu sehen. Die Gemeindepräsidien sprechen sich explizit für eine gelebte Solidarität in unserem Kanton aus. Die kommende Abstimmung über den neuen Verkehrsknoten/Kreisel am Bahnhof Herisau ist ein gutes Beispiel dafür, dass dank der freigespielten Fläche für Neuansiedlungen der ganze Kanton profitieren wird, zunächst beim Bau, später steuerlich. Entsprechend bezeichnet der Regierungsrat den Bahnhof Herisau als wichtigstes Entwicklungsgebiet des Kantons.

 

Für Auskünfte: Reto Altherr, Präsident Gemeindepräsidienkonferenz AR, 071 335 00 49


Dokument MM_BH_Herisau_200702.pdf (pdf, 169.1 kB)


Datum der Neuigkeit 7. Sept. 2020
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