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News - „Heiligabend schon im Jeep verbracht“

Schnee und Weihnachten sind eine wunderbare Kombination – aber nicht für Werkhof-Mitarbeiter. Betroffene erzählen, wie es ist zu pfaden, während andere feiern.

Dieses Jahr dürfen die Werkhof-Mitarbeiter an Heiligabend vor dem Tannenbaum sitzen bleiben: Es gibt wohl keinen Neuschnee. Das war auch schon anders. Einmal verbrachte ein Pikett-Chef Heiligabend im Jeep, so stark hatte es geschneit – zum Leidwesen der Familie. Alle Werkhof-Mitarbeiter kennen das: In aller Herrgottsfrühe aufstehen, sich durch den Schnee zum Werkhof kämpfen und eine halbe Stunde später mit voller Konzentration an den eingeschneiten Autos vorbeipfaden. Oder vom Essen weglaufen und zum Wohle der anderen stundenlang die Strassen und Trottoirs vom Schnee befreien, oftmals vorbei an festlich erleuchteten Fenstern.

Aber ob es nun schneit oder nicht über die Festtage, entspannend sind sie für die Werkhof-Mitarbeiter nie. „Die meisten von uns gehen früh schlafen, manche schon um neun, weil am nächsten Morgen um vier schon der Anruf vom Pikett-Chef kommen kann“, sagt Turi Fischbacher. Eine halbe Stunde später sitzt er dann schon hoch konzentriert auf dem Pfadschlitten: Pfaden und Schnee fräsen bedingen manchmal Zentimeter-Arbeit, Weihnachtslieder und Kerzenschein sind weit weg.

Auch mit den Festessen ist es so eine Sache. Eine langfristige Planung ist nicht möglich, die Gefahr ist gross, kurzfristig absagen zu müssen, und mehr als ein Glas Wein liegt auch nicht drin. „Vor ein paar Jahren mussten wir einmal an Neujahr kurz vor Mitternacht ausrücken, weil es Eisregen gab“, erinnert sich Turi Fischbacher. Ans Festen ist da nicht zu denken.

Und wenn aufgrund der Wetterprognosen kein Nachteinsatz droht, ist jeder froh um ein paar ruhige Stunden: „Am liebsten hocke ich einfach mal daheim“, so Fischbacher. Der Vater von vier Kindern hat sich an den Job gewöhnt, der auch im Sommer Wochenend-Einsätze beinhaltet: „Ich hatte es auch schon bis hier oben, aber meistens macht es mir nichts aus.“ Sonst wäre er nicht schon 28 Jahre dabei. Andere Dinge werden dafür wichtiger: die regelmässige Znünipause, geregelte Essenszeiten, zur gleichen Zeit ins Bett gehen.

Oft macht die Arbeit auch Spass: Wenn einem Leute an Weihnachten aufmunternd zuwinken, wenn die Kinder einmal mit im Pfadschlitten sitzen oder wenn alle zusammen trotz fünf Tagen Dauereinsatz immer noch motiviert den Schnee abführen. „Solche Erlebnisse sind wirklich ein Highlight“, sagt Werkhof-Leiter Thomas Schmid. „Es entschädigt ein wenig dafür, dass Du Deine Frau in so einer Woche nur zwei Stunden siehst. Ja, man muss es ein bisschen gern machen.“

Kontakt: Guido Lüchinger, Abteilungsleiter Tiefbau/Umweltschutz
Guido.Luechinger@herisau.ar.ch
Tel. 071 354 54 60

Thomas Schmid, Leiter Werkhof
Thomas.Schmid@herisau.ar.ch
Tel. 071 353 50 40
Oft müssen die Werkhof-Mitarbeiter in aller Herrgottsfrühe und manchmal auch an Feiertagen ausrücken.
 

Dokument MM-Schneeraumen_an_Weihnachten.pdf (pdf, 60.7 kB)


Datum der Neuigkeit 21. Dez. 2017
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