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Ein Projekt für die nächsten 20 Jahre


Das Bahnhof-Areal hat ein grosses Potenzial als Verkehrsdrehscheibe für das Appenzellerland, aber auch als Gewerbe-, Schul- und Wohnstandort sowie als öffentlicher Raum. Seit 2008 laufen Gespräche und Vorbereitungen, um eine positive Entwicklung in Gang zu setzen.

Das Bahnhofgebiet ist in jeder Gemeinde ein wichtiges Areal. Seine Aktivitäten und Ausstrahlung machen es zu einer wichtigen Visitenkarte des Ortes. In Herisau ist der Bahnhof nicht zuletzt auch als Tor zum Appenzellerland wichtig für Reisende, Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs sowie Identifikations- und Bezugsraum. Herisau zieht als Hauptort von Ausserrhoden Besucher und Arbeitskräfte aus der ganzen Region an.

Räumliches Leitbild
Mit den zwei privaten Bahnen – der Südostbahn SOB und den Appenzeller Bahnen AB – und verschiedenen Buslinien ist das Bahnhofareal verkehrsmässig bestens angebunden. In städtebaulicher Hinsicht hingegen ist das Areal schwach entwickelt und dem Ansehen des Standortes eher abträglich. Im Bewusstsein dieser Tatsachen hat die Gemeinde Herisau für die Entwicklungsplanung des Bahnhofareals eine „Studie räumliches Leitbild“ erarbeiten lassen. Diese ist im Entwurf der Ortsplanungsrevision dem kommunalen Richtplan richtungsweisend hinterlegt.

Der „Studie räumliches Leitbild“ folgten verschiedene Konkretisierungs- und Vertiefungsschritte, insbesondere ein Verkehrskonzept im Massstab 1:500. In der Folge dieser Vorarbeiten konnte eine grundeigentümer-verbindliche Vereinbarung abgeschlossen werden. Darin einigen sich die Parteien über die Entwicklungsziele, sowie über die gemeinsame Finanzierung der Arealentwicklung.

Städtebaulicher Perimeter:
Das Ergebnis des Studienauftrags wird in ein Entwicklungskonzept umgesetzt (konzeptuelle Umsetzung), und dieses wiederum dem Gemeinderichtplan hinterlegt. Mit der Genehmigung des Richtplans durch den Regierungsrat wird er für die Behörde verbindlich. Auf dieser Grundlage können dann die formellen Planungsverfahren wie Teilzonenpläne und gegebenenfalls Sondernutzungspläne erarbeitet und in Kraft gesetzt werden (formelle Umsetzung). Damit kann dann für die verschiedenen Eigentümer der Weg für die bauliche Entwicklung ihrer Grundstücke geebnet werden.

Ziel des Verfahrens ist es, die in der Entwicklungsvereinbarung formulierten Zielsetzungen in ein städtebauliches Konzept umzusetzen:
– Ermittlung und Darstellung des städtebaulich-räumlichen Potentials
– Definition von Baufeldern, Volumen und städtebaulichen Spielregeln
– Art und Mass der Nutzung (Dichte)
– Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum und den gesamten Freiraum
– Etappierung und Umsetzung
– Immobilienstrategie (Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit)
– Gegenseitige Befruchtung zwischen Städtebau und Umsteigefunktion/Vernetzung
(Verkehrsdrehscheibe)

Projektperimeter:
Darüber hinaus wird wurde mit dem Studienauftrags-Verfahren ein Vorprojekt für die Gestaltung des Bahnhofplatzes mit Bushof ermittelt. Dieser Entwurf soll bis Juni 2018 zu einem Projekt entwickelt werden und die weitere Entwicklung des Areals anstossen. Voraussetzung dafür ist die Verlegung des Bahnhofkreisels Richtung katholische Kirche, wie sie vom Kanton geplant ist.

Info-Broschüre "Bahnhofplatz mit Bushof" zuhanden des Einwohnerrats vom März 2017
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