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Herisau ist "Energiestadt"


Das Label Energiestadt ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die sich einer engagierten und ergebnisorientierten kommunalen Energiepolitik verpflichtet fühlen. Sie setzen diese Grundsätze in den verschiedensten Bereichen entsprechend ihren Handlungsmöglichkeiten um.

Im November 2002 wurde der Gemeinde Herisau durch die nationale Labelkommission das Label Energiestadt zugesprochen. Sie gehört damit zu den mittlerweile 318 (2012) Schweizer Städten und Gemeinden, welche sich zu einer engagierten und ergebnisorientierten Energiepolitik bekennen.

In den Jahren 2006, 2011 und 2015 wurde Herisau durch die periodischen externen Audits überprüft. Das Label konnte jeweils bestätigt werden – und dies trotz gestiegener Anforderungen mit einem ständig verbesserten Resultat.

Für die Beurteilung werden Massnahmen aus allen relevanten Bereichen der kommunalen Energiepolitik bewertet. Beispiele zu umgesetzten und aktuell in Ausführung stehenden Massnahmen erfahren Sie unter den verschiedenen Themen:

Energiestadt Logo


Massnahmen, Aktivitäten



Schwerpunkt Entwicklungsplanung, Raumordnung
  • Das Globalziel des Labels Energiestadt ist im Legislaturprogramm des Gemeinderates festgehalten. Eine kontinuierliche Verbesserung der Bewertung wird angestrebt.
  • Die Raumplanung berücksichtigt Aspekte der Energie (z.B. Anbindung ÖV, verschärfte energetische Mindestanforderungen an Gebäude usw.)
  • Im Baubewilligungsverfahren erfolgt eine Energieberatung, entweder durch den Leiter Baubewilligungen oder durch Energie AR. Während der Bauausführung wird die Einhaltung der energetischen Auflagen kontrolliert.
  • Es liegt ein vom Gemeinderat bewilligtes Energiekonzept mit einem Massnahmenkatalog vor. Dieses bildet die Grundlage zur Ausarbeitung eines Teilrichtplanes Energie im Zusammenhang mit der Revision der Ortsplanung.


Schwerpunkt Kommunale Gebäude und Anlagen
  • Die Gemeinde führt seit 1996 eine systematische Energiebuchhaltung für sämtliche kommunalen Gebäude. Sie dient als Basis für Sanierungsplanung und Erfolgskontrolle umgesetzter Massnahmen.
  • Kommunale Gebäude werden soweit möglich und wirtschaftlich im Minergie-Standard (z.B. Werkhof/Feuerwehrdepot) gebaut oder saniert.
  • Die Strassenbeleuchtung wird sukzessive auf energieeffiziente LED umgestellt.
  • Die Hauswarte der kommunalen Liegenschaften besuchen Weiterbildungen der Fachorganisationen und tauschen Erfahrungen an internen Treffen aus.


Schwerpunkt Versorgung, Entsorgung
  • Vermehrte Nutzung erneuerbarer Energie für kommunale Gebäude
  • Die Gemeinde engagiert sich in der Förderung von Produktionsanlagen für erneuerbare Energie (z.B. Kleinwasserkraftwerk Schwänberg). Ab Herbst 2012 produziert die erste eigene Photovoltaikanlage auf dem Schulhaus Ebnet West Strom. Im Frühling 2016 erfolgt die Erweiterung dieser Photovoltaikanlage sowie einer Ergänzung durch eine thermische Solaranlage, welche für die Duschen der Turnhalle Warmwasser produzieren.
  • Energetische Optimierung des Abwasserbehandlung durch Massnahmen in der ARA und am Leitungsnetz (GEP)
  • Innovatives Abfallkonzept mit breitem Sammelangebot und
  • Erste eigene Photovoltaikanlage


Schwerpunkt Mobilität
  • Der Langsamverkehrs mit Begegnungszonen, 30er-Zonen und Umsetzung des Fuss- und Radwegkonzeptes
  • Im öffentlichen Verkehr erfolgte eine permanente Verbesserung durch Ausbau des Streckennetzes mit neuen Haltestellen und einer Fahrplanverdichtung auf mehreren Linien
  • Die kombinierte Mobilität wird gefördert durch das Angebot von P+R-Plätzen am Bahnhof sowie die aktive Unterstützung des CarSharings mit Mobility. Der Gemeinde stehen für Dienstfahrten Mobilityfahrzeuge zur Verfügung, welche ausserhalb der Arbeitszeiten von Privaten genutzt werden können.
  • Ein jährlich durchgeführter Mobilitätstag informiert die Bevölkerung über aktuelle Angebote und Entwicklungen des öffentlichen und Individualverkehrs.


Schwerpunkt Interne Organisation
  • Der Gemeinderat hat eine Energiekommission eingesetzt, die für die Weiterentwicklung des Massnahmenplanes sowie dessen Umsetzung verantwortlich zeichnet
  • Regelmässige interne Weiterbildungen
  • Die Gemeinde fördert als Arbeitgeberin umweltgerechtes Verhalten der Mitarbeiter am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsweg. Eine jährlich durchgeführte Aktion ist die Teilnahme an Bike to work.


Schwerpunkt Kommunikation, Kooperation
  • An regelmässigen Anlässen wird über aktuelle Energiethemen informiert. Als Plattform dienen dabei Anlässe wie der Wochenmarkt oder die HEMA, aber auch Informationsanlässe welche zusammen mit andern Partnern organisiert werden.
  • Projekte in Schulen
  • Mit Mitteln aus dem Förderprogramm wird jährlich eine Aktion durchgeführt, welche eine breite Bevölkerungsschicht ansprechen soll.
  • Die Gemeinde engagiert sich in regionalen Planungsgremien, in welchen auch energiepolitische Fragen berücksichtigt werden.



Zum Erfolg der Energiestadt Herisau kann jeder Einzelne etwas beitragen. Informationen und Anregungen für Ihren Beitrag finden Sie unter dem Stichwort Umwelt hier.

 


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