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Ein Meilenstein für Herisau


Der geplante Kombi-Werkhof für die Feuerwehr und das Tiefbauamt ist eines der grössten Bauvorhaben der Gemeinde Herisau.Die Kosten konnten im Vergleich zur Vorlage vom vergangenen Herbst auf brutto 19,2 Mio. Franken und netto 14,61 gesenkt werden.

Seit Jahren leiden Feuerwehr und Tiefbauamt unter Raumproblemen und technisch ungenügenden Einrichtungen. Unter anderem sind die Arbeitsabläufe wegen der verschiedenen Standorte aufwendig, zum Teil werden SUVA-Vorschriften und Arbeitsgesetze verletzt und, als weiteres Beispiel, die Anhänger der Feuerwehr müssen zum Parkieren in der Garage abgekoppelt werden, was zu zeitlichen Verzögerungen bei einem Einsatz führt. Nun liegt das Projekt für einen Kombi-Werkhof an der St. Gallerstrasse neben der Firma Huber Fenster AG baureif vor.

Die neue, kombinierte Lösung im Minergie-Standard für Gewerbebauten, ausgearbeitet vom St.Galler Architekturbüro Beat Consoni, hat diverse Vorteile: Der Landbedarf ist kleiner, Werkstatt, Waschanlage, Theoriesaal, Parkplätze etc. können gemeinsam genutzt werden und die Betriebs-, Energie- und Unterhaltskosten sind geringer. Ferner werden dank dem Neubau drei Areale im Zentrum frei: „Lindenhof/Spittel“, „Mühlebühl/Altes Schlachthaus“ und „Feuerwehrhaus/Schulhaus Bahn“. Diese befinden sich in Gemeindebesitz und stellen ein wichtiges Potenzial für die Gemeindeentwicklung dar. Ihr mutmasslicher Marktwert beträgt 6,6 Mio. Franken, was die hohen Investitionen zu einem guten Teil aufwiegt, wie die Kommission des Einwohnerrats in ihrem Bericht vom 26. August schreibt.

Die Kosten für den Neubau betragen brutto 19,2 Mio. Franken. Abzüglich der Beiträge von der Assekuranz AR (3,6 Mio.) und dem bereits bewilligten Projektierungskredit (810'000 Franken) samt bewilligtem Zusatzkredit (180'000 Franken) ergibt sich ein Nettokredit von 14,61 Mio. Franken.

Der drei- bis viergeschossige Neubau sieht im Erdgeschoss Platz für die Fahrzeuge des Tiefbauamtes vor. Da dieser Betrieb lärmintensiver ist, wurde er auf die St. Gallerstrasse ausgerichtet. Im Obergeschoss, der Rütistrasse und der Burghalde zugewandt, befindet sich die Einstellhalle der Feuerwehr mit separater Zufahrt. Im Untergeschoss ist Platz für kleinere Fahrzeuge des Tiefbauamts und weiteres Material. Die Aufenthaltsräume, die Büros und der vermietbare Saal befinden sich im Westteil des Kombi-Werkhofs. Dieses Raumkonzept erlaubt grösstmögliche Synergien bei gleichzeitiger Unabhängigkeit des Betriebs.
 
Weitere Informationen im Bericht und Antrag an den Einwohnerrat vom 6. August 2009: Bericht_Antrag_Einwohnerrat.pdf (2141.2 kB)
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