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Auflösung des Bundes durch den Städtebund

1402

Der gewalttätige Abt Kuno von Stoffeln setzte es durch, dass die Reichsstädte in ihrem Spruch vom Dezember 1402 die Auflösung der Bündnisse unter den Gotteshausleuten verlangten. St. Gallen und die Gemeinden des Fürstenlandes fügten sich, aber die Bergleute waren entschlossen, sich nicht zu beugen. Herisau beschloss, mit den Appenzellern gemeinsame Sache zu machen und sich fortan unter deren Stab und Gericht zu stellen, womit die äbtische Zeit für Herisau der Vergangenheit angehörte und die Zugehörigkeit zum Land Appenzell ihren Anfang nahm (der vollständige Loskauf von der Abtei St. Gallen erfolgte indes erst 1517 und 1566). Die nun folgenden Reibereien führten zur Brechung der Burgen im weiten Umkreis, so auch derjenigen von Rosenburg und Rosenberg und schliesslich zu den Freiheitskämpfen bei Vögelinsegg und am Stoss (1403 und 1405).

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Gedruckt am 25.03.2019 00:31:21