Gidio Hosestoss
- Termin
- Aschermittwoch, 15 Uhr
- Ort
- Zentrum Herisau
- Ursprung des Brauchs
- Der Ursprung des Gidio wird im angrenzenden Gossau vermutet. Beobachteten doch dort vor vielen Jahren ein paar Herisauer Schulbuben, wie komisch gekleidete Männer einem Trauerwagen mit einer Strohpuppe folgten. Der Name «Gidio» stammt aus jener Zeit, als es bei den Kindern auf der Strasse noch hiess: «Du bist doch ein Gidio!» Den Gidio-Umzug gibt es sonst nur in Waldstatt, welches den Brauch ziemlich sicher von Herisau übernommen hat.
- Gelebter Brauch
- Seit 1844 findet in Herisau am Aschermittwoch alljährlich die schaurig-schöne Abschiedszeremonie für den wohl bekanntesten Herisauer statt. Der ehrenwerte Gidio Hosestoss - erstickt an einem gestohlenen Leckerli (kleiner Lebkuchen ohne Füllung) - wird zu Grabe getragen. Der Trauerzug führt durch den Herisauer Dorfkern. Er wird von Gidios Eltern, Eulalia Fadehäx und Silvester Hosestoss, und anderen Verwandten angeführt. Gidio wird dann am Funkensonntag auf dem Scheiterhaufen kremiert und quasi als Opfer für einen baldigen Frühlingsbeginn dargebracht.
Mehr zum Brauch auf YoutubeExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. - Kontakt
- Leckerli-/Gidiokommission
e-Mail: gidio.hosestoss@gmail.com