Kuriose Fragen an die Verwaltung
«Kann ich Ihnen etwas vorsingen?» Jacqueline Himmelberger vom Empfang der Gemeindeverwaltung staunte nicht schlecht, als eine Frau ihr diese Frage am Telefon stellte und sagte, sie sei von der Musikbranche. Zum Vorsingen kam es dann nicht, aber das Beispiel zeigt, wie Kundinnen und Kunden immer wieder für Verblüffung sorgen. Einmal fragte eine Person, ob die Gemeinde nicht etwas gegen den subjektiv schlechten Handy-Empfang in der Migros unternehmen könne. Ein andermal fragte ein Kunde, ob Jacqueline Himmelberger wegen ihres Namens einen Bezug zum Himmel habe – und schenkte ihr eine kleine Bibel.
«Wann kommt die Spitex-Pflegerin?»
Ein Klassiker beim Empfang sind Anfragen wie: «Wann kommt die Pflegerin der Spitex?» Der Grund: die Telefonnummer der Spitex (071 353 54 54) unterscheidet sich nur durch eine Ziffer von jener der Gemeindeverwaltung (071 354 54 54).
Manchmal bleibt es nicht beim einmaligen Kontakt. Vergangenen November rief eine weinende Frau an, sie habe ihren Hund einschläfern müssen. Gemeindeweibelin Tatjana Frischknecht, die für kurze Zeit am Empfang einsprang, entgegnete, dafür müsse sie sich beim kantonalen Veterinäramt melden. Beruhigend sprach sie der Hundehalterin Mut zu. Diese fuhr fort, der Hund habe Krebs gehabt und um sich gebissen. Nun versuche sie, einen neuen zu bekommen. Ob sie zufällig eine bestimmte Hundevermittlerin kenne? «Ja», entgegnete die Gemeindeweibelin, «ich kenne sie, ich habe auch einen Hund.» – «OK, wenn ich einen neuen Hund bekomme, dürfen Sie ihn hüten.» Ein Wort gab das andere, und als die Frau den Hund bekommen hatte, kam sie im Gemeindehaus vorbei, und die beiden Frauen umarmten sich spontan.
Neben vielen Routine-Auskünften war die Gemeindeverwaltung mit weiteren Anliegen konfrontiert. Eine Auswahl findet sich im pdf.
Zugehörige Objekte
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| Unsere Gemeinde Juli 2026-48 (PDF, 4.63 MB) | Download | 0 | Unsere Gemeinde Juli 2026-48 |