Burgruinen
Burgruine Rosenburg
Auf einem bewaldeten Hügel erhebt sich die Ruine Rosenberg, eine Rodungsburg aus der Zeit um 1200. Von der einstigen Anlage haben sich die Grundmauern eines palastartigen Wohnturms bis zu einer Höhe von rund fünf Metern erhalten. Die Burg war einst Sitz der Ritter von Rorschach und thront hoch über den Dächern von Herisau. Über Wanderwege gut erreichbar, lädt die Ruine mit ihren gemütlichen Feuerstellen im und am Burgareal zum Verweilen und zum Ausblicken ein – ein stummer Zeuge aus dem Mittelalter mitten im Grünen.
Burgruine Ramsenburg
Die Ramsenburg, liegt als Höhenburg auf dem bewaldeten Ramsenstock oberhalb von Ramsen. Errichtet um 1150, war sie Sitz der Ritter von Rorschach, bevor sie im Appenzeller Krieg von 1403 zerstört wurde. Ihre sehenswerten Überreste – Bergfried, Palast, Ringmauer und ein Tor mit Torsystem – wurden in den 1930er Jahren ausgegraben und konserviert, heute ist die Ruine frei zugänglich und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Über Wanderwege gut erreichbar, bietet sie einen stimmungsvollen Einblick in die mittelalterliche Wehrarchitektur der Region.
Burgruine Urstein
Im Saumgebiet, auf einem schmalen Grat zwischen Urnäsch und Stösselbach, liegen die bescheidenen Reste der Burg Urstein. Die einst grösste und älteste der drei Herisauer Burganlagen war bereits im 13. Jahrhundert eine bedeutende Wehranlage, deren Mauern heute jedoch zum grossen Teil in die Urnäschtobel abgerutscht sind. Nur noch wenige Mauerreste mit schön behauenem Sandsteinquader zeugen von der einstigen Grösse. Ein zehnminütiger Abstieg durch den Wald führt von der Ruine hinab zu einem idyllischen Badeplatz an der Urnäsch – mit Feuerstelle und Grillrost ein beliebtes Naherholungsziel.
9100 Herisau